3. Ospizio Bernina / Bernina Hospiz

Der Bernina stellt eine jahrtausendealte Verbindung der ebenfalls jahrtausendealten Kulturlandschaften des oberen Engadins um St. Moritz mit dem Veltlin dar. So wurden nicht nur in St. Moritz zahlreiche Funde gemacht, die bis in die Bronzezeit datieren, sondern auch auf der anderen Seite des Berninas im Veltlin. Unter anderen fand man bei Teglio, dem römischen Tillium, welches wahrscheinlich dem Veltlin, dem Val Tillium, seinen Namen gab, zahlreiche steinzeitliche Menhire mit rätselhaften Ritzzeichnungen, wie man sie in grossen Teilen Europas fand. Aus solchen Funden kann geschlossen werden, dass es schon in vorhistorischer Zeit einen Passverkehr über den Bernina gab, der in römischer Zeit auch noch anwuchs. Dennoch gehörte der Bernina nie so recht zu den wichtigen Pässen. Der Aufstieg begann erst im hohen Mittelalter, im späten Mittelalter errang der Pass tatsächlich eine gewisse Bedeutung für den Handel. Dennoch stand der Bernina immer im Schatten benachbarter Pässe wie des Malojas oder Ofenpasses.

Am 1. Juni 1909 ging der Bahnhof mit der Verlängerung der Berninabahn von Pontresina über Morteratsch in Betrieb. Am 5. Juli 1910 folgte der Lückenschluss vom Berninapass über Alp Grüm nach Poschiavo. Die Strecke war von Anfang an elektrifiziert.

Bernina Hospiz erhielt am 01.01.1874 eine Postablage.

01.01.1874 bis 01.05.1890 und wieder 01.04.1891 bis 01.06.1898

wie oben

01.05.1890 bis 01.04.1891
(11 Monate rechnungspflichtig, dann wieder Rückstufung in nicht rechnungspflichtige Ablage)

01.06.1898 bis 01.07.1930

wie oben

Bahnpost (als Entwertungsstempel benutzt). Möglich von 01.12.1908 bis 01.01.1911

01.07.1930 bis 1939

14.06 bis 25.06.1930

29.06. bis 07.07.1930

17.12. bis 20.12.1938

1939 bis 31.01.1944

31.01.1944 bis 01.05.1944

01.05.1944 bis 03.07.1967

wie oben

13.07.1967 bis 18.10.1980

wie oben

04.09. bis 24.09.1970

wie oben

20.10.1980 bis 30.05.1988

neue PLZ: 30.05.1988 bis 30.11.2002

wie oben

av14.06 bis 25.06.1930

Letzttag

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