14. Samedan / Samaden

Der Ort wird seit der Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt (1137/1139 in Zuze et in Samadene; 1156 coloniam de Samadn), die Herkunft des Namens ist unbekannt. Die unterengadinisch und deutsch noch heute übliche Namensform Samaden wurde als amtlicher Gemeindename 1943 mit der einheimischen Form Samedan ersetzt; deren bei Auswärtigen verbreitete Aussprache mit Betonung auf der Endsilbe wird auf Analogie zu Parpan, Fetan etc. zurückgeführt.

Samaden hatte seit 1840 eine Postablage und seit 1850 ein Postbureau. (412 Einwohner)

um 1900
um 1900
1829
1849 (ohne Poststempel)
1840 bis 1845 (hier 1844)
1845 bis 1850 (hier 1847)
wie oben (hier 1848)
1850 bis 1860
wie oben, aber ohne Jahreszahl (hier 1857)
Im Januar 1856 war die Jahreszahl noch gut sichtbar, im Juli/Aug. defekt und im Dezember 1867 war sie weg.
wie oben (schwarz)
1860 bis 1865 (Durchmesser 19 mm, Monat ist kursiv)

1860 bis 1865 (Monats-/Jahresblock verkehrt eingesetzt)

1865 bis 1890 (Durchmesser 23 mm, ohne Stundenangabe)

wie oben (mit Stundenangabe)

1869 bis 1905

wie oben

1880 bis 1905

1900 (vermutlich Gefälligkeits-Nachstempelung)

15.10.1904 bis 1915 (Typ 1)

1915 bis 1944 (Typ 1)

1912 bis 1914 (Typ 2)

wie oben

1914 bis 1944 (Typ 2)

24.12.1912 bis 1915 (Typ 3)

1915 bis 1939 (Typ 3)

wie oben
(Hier ist die obere Querlinie noch intakt.)

1939 bis 1944 (Typ 3)

wie oben

01.01.1913 bis 1944

wie oben

Rotkreuz-Feldpostflug Nr. 22 nach Samaden

Rotkreuz-Feldpostflug Nr. 31 nach Samaden

20.09.1930 bis 1944

wie oben

Namensänderung von Samaden zu Samedan: 1944 bis 1965

1944 bis 1965

1944 bis 1965 (Typ 1)

1944 bis 1965 (Typ 2)

1944 bis 1965 (Typ 4)

wie oben

1944 bis 1965 (Typ 5)

wie oben

01.02.1946 bis 21.02.1965

02.02.1965 bis 07.03.1966 (a-, b-, c- und PP-Stempel)

wie oben

22.02.1965 bis 16.08.1971

ab 07.03.1966 (a-Stempel) 

ab 07.03.1966 (b-Stempel)

wie oben

wie oben

ab 03.11.1972 (d-Stempel)

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